das Gelände am Gleisdreieck hat keine gute Zeit. Nach dem 2. Weltkrieg war das Gelände weitgehend sich selbst überlassen. Die Natur hat sich das große Technikgebilde aus Beton und Stahl wieder geholt und überwuchert.
Mit etwas Phantasie eine Vision wie die entvölkerten Städte nach einer Natur- oder Atomkatastrophe wieder begrünt werden.
Sehenswert wie schnell sich Birken und Sträucher zwischen den Gleisen breit gemacht haben.
Zwischendurch sollte mal ein Stück Autobahn (Westtangente) oder ein Riesenrad auf das Gelände gebaut werden.
Ein dynamischer Politiker wollte auch mal die Yorkbrücken zwischen Gleisdreieck und Flaschenhals beseitigen. (Nein nicht Möllemann, aber vom gleichen Verein)
(WEINGARTNER: “Yorkbrücken dorthin, wo sie hingehören: Ab ins Museum”)
Diesen Zerstörungen ist das Gelände entgangen.
Über die Jahrzehnte wurden die übrig geblieben Gebäude und Stellwerke vom Wetter und kleinen Vandalen mit Spraydose arg ramponiert, aber sie stehen noch.
Mit dem Projekt “Park auf dem Gleisdreieck” wurde lange die Hoffnung auf eine interessante Kombination von Industriedenkmal und Naturpark verbunden.
Nach der dann veröffentlichten Planung konnte man sich auf große Liegewiesen und gepflegte Friedhofsarchitektur einstellen.
Im Winter 2008/2009 wurden die Grundlagen für Naturpark und Industriedenkmal erst einmal per Bagger und Planierraupe aus dem Weg geräumt.

Die gut bezahlten Planungsvandalen hatten ihren Spaß.
Nach den bezahlten Vandalen kommen die unbezahlten Vandalen.
via Bezahlter und unbezahlter Vandalismus « gleisdreieck-blog.de.
Keine tolle Zeit für das Gleisdreieck.


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