Facebook

Gerade habe ich mich an das neue Pausenspielzeug gewöhnt und dann das:

Beinahe unbemerkt hat das Online-Netzwerk Facebook seine Nutzungsbedingungen geändert. Dabei genehmigt sich das Netzwerk unbegrenzten Zugriff auf die Daten der Nutzerprofile, selbst wenn diese sich am Netzwerk abmelden.Die Welt

Dass die Geschäftsmodelle dieser tollen Umsonst-Dienste irgendwann auch mal eine Quelle für Erträge finden müssen war klar.

Eine Herausforderung bei der Nutzung von Facebook besteht darin sich von den Werbebannern nicht irritieren zu lassen. Also man muss sie zunächst als solche erkennen um sie ignorieren zu können. Die Banner sind oft als Funktion getarnt. Also so einfach wie beim Zeitunglesen funktioniert der persönliche Werbeblocker dann doch nicht. Die Nutzer von Facebook sind da aber offensichtlich so gut trainiert dass die Banner zu wenig Erträge über Wahrnehmung und Klickraten bringen.

Von daher nicht überraschend dass nun das Datenmaterial der Nutzer zur Verwertung herangezogen werden soll.

Mit den neuen Geschäftsbedingungen sichert sich Facebook nun auch gelöschte Inhalte.

“Facebook wird endgültig zur Fratze “ schreibt Jörg Wittkewitz und löscht demonstrativ sein Facebook Konto. 

Was bringt das ?

Konsequent wäre die Löschung sämtlicher Netzaktivitäten um auch der Sammelfreude von Google und Co. zu entgehen. So wie es der verschwundene Macoholic vorgeführt hat. Von einem Tag auf den anderen alle Profile löschen und die eigenen Webseiten vom Netz nehmen. 

Ist mal eine Überlegung wert, wenn man alt genug ist und keine Kontakte über das Netz braucht oder will.

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